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Assistenzärztin / Assistenzarzt Innere Medizin Klinik Arlesheim

Die Klinik Arlesheim, ist ein Akutspital mit 82 stationären Betten in den Bereichen Onkologie,...

Erfahrene(r) WBA (Ä) oder FA für Allgemeinmedizin/Innere in Bleckede an der Elbe gesucht ……

für große Hausarzt-, Gemeinschafts- und Weiterbildungspraxis mit kleinem anthroposophischem...

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Einige Worte von unserer alten Webseite:

Die Treffen des Arbeitskreises Homöopathie und Anthroposophische Medizin fanden meist im neuen medizinischen Lehrgebäude (oranges Gebäude nahe dem Botanischen Garten, O29) statt und dauerten etwa zwei Stunden, z.B. Montags von 18:00Uhr bis 20:00Uhr.

Im studentischen Arbeitskreis sollte der Erkenntnisgewinn durch gemeinsame Literaturstudien erarbeitet werden. Der Arbeitskreis lebte von der aktiven Beteiligung der Teilnehmer. Neben der Textarbeit bildente freiwillige Referate die Grundlage zur Diskussion.

Für die Textarbeit standen in der Homöopathie verschiedene Arzneimittellehren zur Verfügung. Im Wintersemester 2008/2009 haben wir uns mit folgenden Arzneimittelbildern beschäftigt: Sulfur( Schwefel ), Natrium muriaticum ( Kochsalz ) , Mercurius ( Quecksilber ), Phosphor, Arsen.

In der Anthroposophie haben wir im Wintersemester 2008/2009 hauptsächlich einen einführenden Vortrag in die Anthroposophische Medizin von Dr. Rudolf Steiner aus dem Jahr 1924 gearbeitet.  Die Arbeit am Text bestand aus gemeinsamem Lesen und im Gespräch Erarbeiten. Das wurde ergänzt durch Betrachtungen von Pflanzen, Mineralien und künstlerische Herangehensweisen wie Malen, Eurythmie und plastizieren.

Die Vorgehensweise wird gemeinsam entschieden.

Anfangs befasste sich je ein Treffen mit Homöopathie, das nächste mit anthroposophischer Medizin. Der Wechsel war nicht strikt und an welchem Termin als nächstes was dran ist, wurde auf der Webseite ein paar Wochen im voraus angeben.

Die Arbeit war jederzeit für Neueinsteiger offen.

Seit Dezember 2007 haben wir uns einmal pro Woche getroffen, um uns abwechselnd mit einer der beiden Therapieverfahren auseinanderzusetzen. Wir wollten uns auf die Anthroposophie und die Homöopathie konzentrieren, da für beide ein großes Bedürfnis in der Bevölkerung besteht und wir es als Forderung unserer zukünftigen Patienten betrachten, sie möglichst vielseitig beraten zu können. Darüber hinaus gab es für studentische Arbeitskreise dieser beiden Richtungen der Komplementärmedizin eine lange Tradition, die wir bisher an der Uni Ulm vermissten.

Wie sich bereits in den ersten Treffen herausgestellte, haben die Anthroposophie und die Homöopathie gemeinsam, dass beiden mit naturwissenschaftlichen Methoden die Wirksamkeit nicht einfach abgestritten werden kann. Es gibt eine tendenziell positive Studienlage, die teilweise signifikante Wirksamkeiten dokumentiert.
Da aber die Wirkungsmechanismen atomistisch schwer verständlich sind, wird teils nach dem Motto „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ geurteilt.
Weiter beruhen beide auch auf einer ähnlichen Philosophie und ergänzen sich in vielen Punkten.
Es werden in der anthroposophischen Medizin homöopathische Zubereitungen eingesetzt.  

In der Homöopathie begannen wir die Arbeit  mithilfe eines Skriptes der Karl und Veronica Carstens-Stiftung und der Anthroposophischen Medizin näherten wir uns mit dem Buch "Grundlegendes zu einer Erweiterung der Heilkunst" von Ita Wegmann und Rudolf Steiner.

Besonderen Wert legen wir auf das Gespräch. Es geht uns darum, den Dingen auf den Grund zu gehen. Vorurteilsbehaftetheit stört jede Wissenschaft. Und andersherum bemüht sich Wissenschaft um Erkennen von Vorurteilen, damit richtige Urteile gefällt werden können. Das Mittel dazu ist das eigenständige Denken. Dieses wollten wir im Gespräch pflegen.